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Goldregenpfeifer und Kiebietz | HGON Hess. Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V.

Goldregenpfeifer und Kiebietz

Vom skandinavischen Fjäll auf Schwälmer Äcker

Der Goldregenpfeifer ist dafür bekannt, dass er nur wenige Rastplätze in Hessen besitzt, die er offenbar traditionell nutzt. Dieser Watvogel ist neben der Schwalmaue um Ziegenhain mit angrenzenden Ackerflächen bis Wasenberg und Loshausen, wo sich z. T. mehr als 200 Vögel aufhalten, in Hessen nur noch im Raum Korbach, bei Marburg, Gießen und in der Wetterau regelmäßig zu beobachten.

Nomen est Omen ; der Goldregenpfeifer ist duch die goldgelb gefleckte Oberseite gekennzeichnet (Foto C. Gelpke)

Nomen est Omen; der Goldregenpfeifer ist durch die goldgelb gefleckte Oberseite gekennzeichnet: Foto: Christian Gelpke

Die Tiere erscheinen in unserem Raum meist Ende Februar und halten sich bis Mitte März an den Rastplätzen auf, um dann in ihre skandinavischen oder sibirischen Brutgebiete weiterzuziehen. Im Herbst können sie zwischen September und November angetroffen werden, doch ist ihre Zahl dann viel kleiner als im Frühjahr. Offenbar wählen die Tiere zu beiden Jahreszeiten unterschiedliche Zugwege. Zwar ist allen hessischen Rastplätzen die weithin offene Landschaft gemein, doch kenne wir keine Erklärung dafür, warum der Vogel in nach menschlichem Ermessen ebenso gut geeigneten weiteren Gebieten nur äußerst selten oder nie angetroffen wird.

 

Arbeitskreis Schwalm-Eder